Unsere Idee

Eine inspirierendes Miteinander von Jung und Alt, in dem jeder gehört wird und sich einbringen kann. Diese Vision stand am Anfang und führte uns zu alternativen Ansätzen für mehr Gemeinsamkeit.

Gemeinsame Entscheidungen

Gemeinsame Entscheidungen zu treffen, ist in einer Bau- und Wohngruppe eine ständige Herausforderung. Wir sind der Meinung, dass es sich lohnt, bei der Art und Weise wie diese Entscheidungen gefällt werden, aufeinander zu achten.

Mehrheitsentscheidungen mit Abstimmung sind bei vielen Gruppen die Regel. So bleiben aber die Argumente von Menschen, die weniger durchsetzungsstark oder diskussionsfreudig sind, oft unbeachtet. Auf der anderen Seite möchten wir auch nicht so lange diskutieren, bis auch die letzte Person einverstanden ist.

Daher haben wir begonnen, mit der Methode des „Systemischen Konsensierens“ zu arbeiten. Damit wollen wir eine gute Gesprächskultur entwickeln, in der wir ohne großen Zeitverlust zu Entscheidungen kommen, die am Ende von allen mitgetragen werden.

Die Anfänge

Von der Idee zur eG – ein kleiner Rückblick

Im Janunar 2017 trafen sich einige Interessierte aus Hürth. Sie wünschten sich eine andere Lebens- und Wohnsituation in der Zukunft: ein Leben mit aktivem Älterwerden, mit Geben und Nehmen zwischen den Generationen sowie mit gemeinschaftlicher Hilfe. Sie wollten frühzeitig die Weichen für ein gutes Wohnumfeld stellen.

Die Initiator:innen Jürgen und Monika Constien sowie Christiane Franke wählten als Form ein „Mehr-Generationen-Wohnen” in genossenschaftlicher Verwaltung, natürlich am liebsten in Hürth.

Zwei Jahre lang entwickelte die Gruppe Ideen und Grundzüge für ein gemeinschaftliches Wohnen, bis im Frühjahr 2019 die „Rheinova Wohnen eG (i.G.)“ gegründet wurde. Ein Artikel im Stadtanzeiger „Jung und Alt unter einem Dach – Hürther gründen Genossenschaft für Mehrgenerationen-Wohnprojekt” sorgte für große Resonanz und das Gründungsteam veranstaltete mehrere Info-Treffen im Hürther Cafe Goldig. Im Sommer 2019 wuchs Rheinova auf 16 Aktive, das erste Baby Emilia erweiterte ab Herbst die Runde.

Die erste offizielle Mitgliederversammlung der Genossenschaft mit Vorstandswahl fand im Februar 2020 statt.

Mögliche Grundstücke in Hürth waren, dank guter Kontakte zu Stadt und Politik, zunächst schnell gefunden. Doch keine Option führte ans Ziel, beim aussichtsreichsten Grundstück in einem großen neu entwickelten Areal stoppte die Stadt den gesamten Prozess. Und zusätzlich wurden durch die Corona-Pandemie auch bei Rheinova viele Kontakte ausgebremst.

Bei der Suche nach einem Grundstück wurde der Radius dann vergrößert auf etwa 20 km rund um Hürth. So ergaben sich wieder neue, spannende Optionen im Umland und auf Kölner Stadtgebiet.

Rheinova sucht weitere junge Familien und junggebliebene Personen bis 45 Jahre

Hast du Lust bei uns dabei zu sein? Schreibe eine Nachricht an Christiane und Monika!